Hispania Rally, Cuenca, 22.-25.02.2018

Tag 4 (Sonntag)

 

Der letzte Tag, Sonntag war wieder gekennzeichnet durch eine längere Verbindungsetappe.

 

 

Diese beinhaltete zahlreiche interessante Fahrtstrecken, von sehr schnellen, langgezogenen, steinigen Feldwegen über sehr kurvige Passagen über Waldpassagen. Im Endeffekt ist festzuhalten, dass die überwiegende Fahrtstrecke steinig ist.

 

 

Der Veranstalter hatte sich sehr bemüht unterschiedlichste Strecken herauszusuchen. Teilweise gingen diese durch Täler, dann wiederum über Bergkämme mit einer grandiosen Aussicht.

 

 

Bei der anschließenden Sonderprüfung, die ständig links rechts ging und sich im Gebiet eines kleineren Bergmassivs abspielte, passierte mir exakt wieder der gleiche Fehler wie am ersten Tag, sodass ich wiederum einen Fahrer sah, der nur knapp 80 m auf einer anderen Piste fuhr. Ich wechselte auf diese Piste hinüber und damit waren bereits wieder 10 km abgekürzt.

 

 

Man kann sich denken was passierte, wiederum zwei Stunden Strafzeit.

 

 

Die 1200 km waren alle insgesamt sehr fordernd. Der Veranstalter freundlich, die Streckenauswahl gut. Wenn man sich an die Art dieses Roadbooks gewöhnt hat und man wirklich perfekt und sauber mit zwei Drittmastern navigiert, macht diese Rally richtig Spaß.

 

 

Auch das Streckenlayout von sehr schnell bis enduromäßig steilgeröllig ist hochinteressant. Anzumerken möchte ich noch, dass auf den Verbindungsetappen die Geschwindigkeit als Höchstgeschwindigkeit auf 90 km/h begrenzt ist. Jeder Teilnehmer bekommt das Stellersystem mit. Hier wird jeder Teilnehmer gemessen und der Veranstalter kann seine exakte Position während des Rennens bestimmen. Über das Stellersystem wird auch vorgegeben, wenn etwa bei sensiblen Durchfahrten von Bauernhöfen u.a. eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h oder
50 km/h vorgeschrieben wird.

 

 

Nachdem ich bislang noch nie bei einer Rally auf einer Verbindungsetappe eine Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung hatte, bin ich auch ungeschickterweise mehrfach innerhalb dieser vier Tage abgestraft worden, weil ich schneller als 90 km/h auf den Verbindungsetappen gefahren bin. Das Problem ist aber, dass die Speedbrain einfach auf den geraden zu schnell beschleunigt und ich dann jedes Mal ruckzuck eine Geschwindigkeit von 120-125 km/h hatte auf den Felswegen.

 

Siegerehrungen etc. waren professionell und freundlich.

 

Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Rally.